Erst verbietet die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner den Anbau vom Genmais Mon810, nun genehmigt sie im Gegenzug den Anbau der Genkartoffel Amflora. Damit gibt sie dem Chemieunternehmen BASF grünes Licht, auf 20 Hektar Land in Mecklenburg-Vorpommern die genetisch veränderte Kartoffel anzubauen. Als Grund für ihre Entscheidung nennt Aigner die Tatsache, dass “von dieser Freisetzung keine Gefahr für die menschliche Gesundheit oder die Umwelt ausgehe”.

Ausschlaggebend war wohl auch die Tatsache, dass BASF zu “gewährleisten hat, dass das Erntegut nicht in den Lebens-oder Futtermittelkreislauf und auch nicht in die Umwelt gerät”. Weiter soll ein überwachter Wildschutzzaun um die Versuchsfläche errichtet werden.

Für den Verzehr ist die Genkartoffel Amflora nicht gedacht. Vielmehr soll der künstlich erhöhte Stärkeanteil einen Vorteil bei der Papier und Klebstoffe Gewinnung mit sich bringen.